Badezusatz selber machen

11. April 2017 | Bad

Der eigene Badezusatz

In vielen fertigen Badezusätzen sind Polyäthylenglykole enthalten, die den Schaum produzieren; erster Nachteil: Sie trocknen die Haut sehr aus, zweiter Nachteil: Sie können Stoffe aus dem Badezusatz in den Körper einschleusen, die nicht vertragen werden. Auch sind in vielen Badezusätzen synthetisch hergestellte Duftstoffe, auf die man allergisch reagieren kann oder waschaktive Substanzen, die ebenfalls die Haut austrocknen können. Die Möglichkeiten beim „Badezusatz selber machen“ sind nahezu unendlich und Sie können Ihrem Erfindungsgeist freien Lauf lassen. Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick sowie einige Rezepte für Badezusätze zum selber machen:

Die pure Hautpflege
Vor allem im Winter trocknet die Heizungsluft unsere Haut aus. Gönnen Sie sich daher Ruhe und pflegen Sie trockene und gestresste Haut.
5 Beutel Kamillentee
1/2 L Wasser
1/4 L Vollmilch
1/4 L Sahne
2 Esslöffel Honig
5 Tr. Jasminöl
Gießen Sie den Kamillentee mit dem heißen Wasser auf und lassen Sie ihn mindestens 15-20 Minuten ziehen. Füllen Sie Ihre Badewanne mit 38°C warmem Wasser und geben Sie Milch, Sahne, Honig und Jasminöl dazu. Füllen Sie dann den warmen Kamillentee hinzu.

Gegen Muskelschmerz
Ein Ingwerbad hilft gegen Glieder- und Muskelschmerzen. Hierfür nehmen Sie 1 Stück durchgeschnittene Ingwerknolle und lassen Sie in einem 1 Liter Wasser ein paar Minuten kochen danach geben Sie den Sud durch ein Sieb in das Wasser der Badewanne.

Aufwärmbad
Wenn Sie von einem Spaziergang Fichten, Tannen - oder Kieferzweige mit nach Hause bringen, treffen Sie damit die beste Vorbereitung für ein Aufwärmbad in der Badewanne. Zerkleinern Sie 3 Kiefer, Fichten oder Tannenzweige - und kochen Sie mit 1 Liter Wasser auf; dann 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, damit die ätherischen Öle nicht verfliegen, und absieben. Jetzt hinein damit ins heiße Badewasser. Ansteckung hat keine Chance, denn alle drei Nadelbaumarten sind entzündungshemmend und keimtötend. Sie helfen bei akutem und chronischem Husten, reinigen Lunge und Atemwege. Außerdem durchwärmen sie den Körper und erleichtern rheumatische Beschwerden von Muskeln.

Salzbad
Ein Bad in Meersalz entschlackt den Körper, regt den Stoffwechsel an, zieht überflüssiges Gewebewasser aus den tieferen Schichten des Körpers und füllt ihn gleichzeitig mit Mineralien auf.
Füllen Sie 1 Tasse Meersalz in ein kleines Schraubdeckelglas, z.B. leeres Marmeladenglas und geben Sie 5 Tropfen Lavendelöl zur Hautpflege und sanften Reinigung und 5 Tropfen Zitronenöl, das reinigt, belebt und erfrischt die Haut dazu.  Verschließen, kräftig schütteln und alles ins heiße Badwasser.
Natürlich können je nach Bedarf auch andere ätherische Öle verwendet werden.

Entspannungsbad
Auf 2 Esslöffel Trägeröl, zum Beispiel Mandelöl, gibt man jeweils 5 Tropfen Lavendelöl und Melissenöl - gut mischen. Achtung, die ätherischen Öle verfliegen rasch, deshalb nicht zu früh, sondern erst in das bereits eingelaufene Badewasser geben.  Sowohl die ätherischen Öle von Lavendel als auch Melisse lösen nervöse Anspannung, beruhigen und fördern einen tiefen Schlaf und süße Träume.

Das Sommerbad
Im Garten findet sich Vieles, was für ein angenehmes Bad geeignet ist.
1/2 TL getrockneter Rosmarin
1/2 TL getrocknete Zitronenschalen
1/2 TL getrocknete Orangenschalen
1/2 TL getrockneten Lavendel
Lassen Sie sich ein Bad ein und geben Sie dann die Zutaten hinzu.

Ätherische Öle
Ätherisches Öl gibt es in der Apotheke zu kaufen und kann sowohl pur, mit Trägeröl oder Meersalz verwendet werden. Im Wasser nimmt die Haut einen Teil des Öles auf, der Rest verdunstet. Die Wahl des Öles hängt dabei ganz davon ab, welchen Effekt Sie erzielen möchten. Sind Sie zum Beispiel erkältet, hilft Ihnen ein Erkältungsbad mit Eukalyptus. Wenn Sie aber gar nicht erkältet sind, sondern einfach nur wacher werden oder Verspannungen lösen wollen, eignet sich Rosmarin-Öl. Und wenn Sie einfach nur entspannen möchten, greifen Sie zu einem beruhigenden Lavendel- oder Melissen-Öl.

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