Das Entspannungsbad

11. April 2017 | Bad

Tipps für ein Entspannungsbad

Der geeignetste Zeitpunkt für ein Bad.
Gegen 21 Uhr ist die beste Zeit für ein Relax-Bad. Außerdem ist zu dieser Zeit der menschliche Geruchssinn sensibler als am Morgen - Duftaromen können am besten aufgenommen werden. Damit die Entspannung länger anhalten kann, sollten Sie nach dem Bad mindestens eine halbe Stunde ausruhen. Wickeln Sie sich am besten in eine gemütliche Wolldecke ins Bett oder aufs Sofa. Dazu einer Kanne Tee und ein gutes Buch. Das Bad und die Entspannung am Abend macht Sie müde und bereitet Sie somit auf einen erholsamen und tiefen Schlaf vor.

Die richtige Temperatur.
Mit der Temperatur steht und fällt die Entspannungswirkung. Bei zu kaltem Wasser kann sich der Körper nicht richtig gehen lassen. Aber auch zu heiß Baden verfehlt die gewünschte Wirkung. Die Haut verliert umso mehr Feuchtigkeit und Fett, je wärmer das Wasser ist. Außerdem werden beim heißen Baden Herz und Kreislauf unnötig belastet, der Körper kommt somit nicht zur Ruhe. Die ideale Badetemperatur liegt daher zwischen 36 und 38 Grad. Bei Bluthochdruck, Venenproblemen und Couperose sollte das Wasser etwas kühler sein.

Der passende Badezusatz.
Badezusätze intensivieren das Badeerlebnis. Ganz gleich ob ein Schaum-, Milch- Salz- oder ätherisches Ölbad - der Wohlfühleffekt ist garantiert.

Ätherische Öle für Frische und Energie:
Pfefferminze, wirkt konzentrationsfördernd und kühlend; bei Erkältungsphasen schleimlösend.
Zitrone, ist erfrischend, reinigend und ebenfalls konzentrationsfördernd.
Blutorange, hat einen fruchtig-frischen Duft, wirkt wärmend und erheiternd.
Bergamotte, ist zitrusfrisch, stark anregend und antidepressiv. Ist das „Glücksöl“ schlechthin.
Rosmarin, sorgt mit kräftigem Aroma für einen Energieschub am Morgen. Gut auch in Erkältungsphasen

Ätherische Öle für Ruhe und Entspannung:
Jasmin, der blumig süße Duft wirkt sehr sinnlich und euphorisierend.
Lavendel, ist besänftigend zu Haut und Psyche, beruhigend und schlaffördernd.
Orange, besänftigt bei Nervosität, fördert die Durchblutung und macht die Haut weich.
Rose, entspannt, harmonisiert und umschmeichelt die Seele; wirkt sehr hautpflegend.
Sandelholz, ist ein sehr verträgliches Öl, wirkt stark desinfizierend und ebenfalls hautpflegend.
Ylang-Ylang, hat eine starke orientalische Note, wirk wärmend und anregend. Ideal für ein Partnerbad.

In vielen fertigen Badezusätzen sind Polyäthylenglykole enthalten, die den Schaum produzieren; erster Nachteil: Sie trocknen die Haut sehr aus, zweiter Nachteil: Sie können Stoffe aus dem Badezusatz in den Körper einschleusen, die nicht vertragen werden. Die Möglichkeiten beim „Badezusatz selber machen“ sind nahezu unendlich und Sie können Ihrem Erfindungsgeist freien Lauf lassen. Hier erhalten Sie einige Rezepte für Badezusätze zum selber machen.

Das perfekte Drum-Herum.
Das richtige Badewasser ist nicht das ein und alles. Das Gesamtpaket muss stimmen, dass heißt, der komplette Raum sollte zur Entspannung einladen. Indirektes Licht, romantischer Kerzenschein, beruhigende Musik, Blütenblätter, eine Tasse Kräutertee oder ein Glas Prosecco verstärken den Wellness-Effekt.

Wie lange sollten Sie baden?
Das Badevergnügen sollte mindestens 10 Minuten dauern. So hat Ihr Körper genug Zeit die Wärme sowie die Inhaltsstoffe des Badezubehörs in sich aufzunehmen. Dies sorgt dafür, dass Ihre Muskeln entspannen und Sie müde werden. Zusätzlich wird Ihr Stoffwechsel und Ihre Schweißproduktion angeregt, was dazu führt, dass Schadstoffe aus Ihrem Körper ausgeschieden werden. Länger wie 20 Minuten sollten Sie jedoch nicht in der Wanne verbringen, da die Wärme dann auf das Herz- Kreislauf System schlagen kann.


Nach dem Bad sollte man seinen Körper mit dem richtigen Pflegeprodukt gleichmäßig eincremen. Öle und Lotions in die noch feuchte Haut einmassieren - bei Ölbädern die Haut lediglich abtupfen. Ein angewärmtes Handtuch zum Abtrocknen und ein kuscheliger Bademantel runden das Wellnessvergnügen ab. Nun ab auf die Couch zum Ausruhen!

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