Umbruch: Mein innerer Weg zur Ordnung

30. Juni 2021 | Bad

Manchmal braucht es Brüche im Leben, um auf die individuell richtige Spur zu gelangen. Das hat auch die Protagonistin dieser Geschichte erkannt. Zur Einsicht brachte sie ein Qi Gong-Kurs bei Kinga Manhold – die wiederum selbst durch einen Neuanfang neue Kraft schöpfte.

Wenn Fokus und Ruhe fehlen

Ordnung zu halten, ist mir immer schwer gefallen. Schon mein Kinderzimmer war ein einziges Chaos. Und in meine erste eigene Wohnung kamen nie Gäste – weil ich mich nicht traute, irgendwen einzuladen. Auf dem Sofa lagen wochenlang die frisch gewaschenen Handtücher, im Bad stapelten sich alte Zeitschriften, der Flur war übersät mit Altglas. Ja, ich hatte ein ordentliches Problem – ich gebe es zu. Mir fehlte lange der Fokus und die Ruhe. Eine gute Freundin gab mir schließlich den Tipp, es mal mit Qi Gong zu probieren – sie konnte auch gleich eine Meisterin empfehlen: Kinga Manhold. Ihre Duft-Qi-Gong-Workshops seien legendär, meinte die Freundin. Also rief ich an und hatte direkt einen Platz im nächsten Kurs sicher.

Übung macht die Meisterin

„Oh, ein Fräulein Rühr-mich-nicht-an“, mit diesen Worten empfing mich Frau Manhold beim ersten Termin. Sie hatte meine Skepsis gegenüber alternativer Medizin wohl gespürt. Doch ich ließ mich auf ihre fast 20 Übungen ein. Eine davon heißt „Der Kranich nimmt das Wasser auf“. Und die geht so: Kinn nach vorn, einatmen, Rücken höhlen, dabei die Hände an den Beinen bis zum Knie hoch gleiten lassen. Danach ausatmen, Rücken runden und die Hände wieder hochfahren.

Folgt demnächst: Teil 2 „Macht den Blick frei: Perspektivwechsel!“